Fastenzeit 2016

Wie in den letzten Jahren ist auch heuer während der Fastenzeit unser Altarbild mit einem Fastentuch verhüllt. Diese mal haben wir das Tuch "Communio", welches der Künstler Max Rauch 2008 für die Pfarre Schwechat gemalt hat, als Leihgabe bekommen. Herr Rauch gestaltet jedes Jahr ein neues Tuch für seine Pfarre und die Tücher aus den letzen Jahren erfreuen sich großer Beliebtheit in Pfarren der Umgebung. Mehr Informationen dazu gibt es in einem Folder mit detailierter Beschreibung.

„Communio“
eingebunden in Gottes Netzwerk der Menschen Gott hat die Welt in die Hände der Menschen gelegt.
Jede/r von uns ist in dieses Netzwerk Gottes eingebunden –
– ein Netzwerk aus Menschen, das die Welt trägt.
Wer in heutiger Computer-Welt nicht vernetzt ist, fällt raus.
Wer sich aus dem großen Netzwerk des Miteinanders dieser Welt abkapselt,
verkümmert und stirbt ab, selbst und für die Welt.
Wir Menschen haben es in der Hand, die Schöpfung aufleben
oder fallen zu lassen. Österliche Bußzeit („Fastenzeit“) lässt sich
nicht auf ein paar fromme Gedanken reduzieren, sondern meint,
neu das ehrliche Hinschauen zu lernen –
– und da heraus Hand anzulegen, sich einzubinden
in dieses tragende Netzwerk,
das Leben der Welt zu halten und zu fördern.
Manche Hände tragen, manche müssen (wie die helle rechts oben)
erst vorsichtig hingeführt und eingebunden werden,
manche sind klein, manche scheinen übermächtig.
Wichtig ist, auf die je eigene Art
das (eigene & gemeinsame) Leben in die Hand zu nehmen.
Interessant ist, dass die Hand Gottes im Bild gar nicht so klar zu identifizieren ist. Gott greift nicht eindeutig isolierbar ein – er wirkt im Netzwerk der Menschen zumeist unbemerkt,
er wirkt durch das gemeinschaftliche Netzwerk der Menschen,
die „Communio“ (Gemeinschaft).
Österliche Bußzeit („Fastenzeit“):
Die Zeit sich neu in diese Communio,
in dieses Netzwerk Gottes mit den Menschen einbinden zu lassen,
gemeinsam mit zu tragen am Leben der Welt!

Auf der Homepage der Pfarre Schwechat ist noch mehr Information zu finden. Herr Rauch wird uns am 21. Februar besuchen und nach dem Gottesdienst ein paar erklärende Worte zu seinem Bild sprechen. Wir danken ihm recht herzlich für die Leihgabe und für die Gedanken die uns durch die Fastenzeit begleiten werden.